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KW 21Senioren· Gastbeitrag

Sturzerkennung am Handgelenk: Ein Erfahrungsbericht

Eine 78-jährige Leserin teilt ihre Erfahrungen mit smarter Sicherheitstechnik.

Helga R. (78) lebt allein in einer Erdgeschoss­wohnung in Hannover. Vor einem Jahr schenkte ihr die Tochter eine Apple Watch — vor allem wegen der Sturzerkennung. Sie hat uns ihre Erfahrungen aufgeschrieben.

„Ich war zuerst skeptisch. So eine Uhr, die mich überwacht — das klang nach Big Brother. Heute sehe ich es anders.“

Die erste Woche

„Die Einrichtung hat meine Tochter übernommen — das hätte ich allein nicht geschafft. Aber danach: tragen, laden, fertig. Das Laden klappt am besten abends auf dem Nachttisch, dann ist die Uhr morgens wieder voll.“

Der erste Sturz

„Im Februar bin ich im Bad ausgerutscht. Ich war kurz benommen, konnte mich aber bewegen. Die Uhr hat gefragt, ob alles in Ordnung ist. Ich habe „Ja“ getippt — und einer Minute später hat trotzdem meine Tochter angerufen, weil sie als Notfall­kontakt informiert wurde. Das fand ich beruhigend, nicht aufdringlich.“

Was ich heute anders sehe

„Die Uhr ersetzt keine Pflege und keinen Menschen. Aber sie nimmt mir die Sorge, im Notfall stundenlang allein zu liegen. Allein dafür war das Geschenk jeden Cent wert.“