Transparenzpflichten: Was sich für Anbieter ändert
Die wichtigsten Neuerungen, übersetzt für Nicht-Juristen.
Die wichtigsten Neuerungen, übersetzt für Nicht-Juristen.
Seit dem Sommer 2026 greift die nächste Stufe des EU AI Act. Im Mittelpunkt: neue Transparenzpflichten für Anbieter generativer KI und für Plattformen, die KI-Inhalte ausspielen. Was bedeutet das konkret für Nutzer, Unternehmen und kleine Anbieter?
Mehr Klarheit darüber, woher Inhalte stammen — gerade bei Werbung, Nachrichten und sozialen Netzwerken. Wer eine Information sieht, soll künftig schneller erkennen können, ob ein Mensch oder eine Maschine sie erstellt hat. Das schützt nicht vor jedem Missbrauch, aber es macht Desinformation aufwändiger.
Wer KI nur einsetzt (ein Chatbot im Onlineshop, KI-generierte Newsletter), ist meist von milderen Pflichten betroffen: Hinweise und Dokumentation reichen oft aus. Wer eigene Modelle trainiert oder anbietet, hat deutlich mehr Aufwand. Im Zweifel: rechtzeitig fachlich beraten lassen, statt im Nachhinein nachbessern zu müssen.